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The Donald sollte Hillary nicht unterschätzen … / Photo by brunosuras – Flickr

 

Von Damir Fras

Hillary Clinton gegen Donald Trump: Es wird ein Wahlkampf, in dem die Amerikaner zwischen einer relativ optimistischen Sicht auf die Zukunft und überaus pessimistischen Parolen zu wählen haben. Momentan sieht es danach aus, als könnte sich der Optimismus durchsetzen. Die Ex-Außenministerin der USA führt deutlich vor dem Populisten aus New York. Das muss aber nicht so bleiben. Ein Kommentar.

Denn im Vorwahlkampf der Republikaner hat der schrille Immobilienmilliardär Millionen von Anhängern gewonnen, die offenbar nicht bereit sind, einfach klingende Lösungen auf ihren Gehalt zu hinterfragen.

Die Vorstellung, dem Unternehmer könne es gelingen, die Globalisierung aufzuhalten, ist bizarr. Allein: Trump-Fans sind begeistert von der Idee. Grotesk ist auch der Plan, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen, um damit die Einwanderungsprobleme zu lösen. Allein: Die Anhänger Trumps sind geradezu berauscht von dem Vorhaben.

Der Trumpismus ist eine Mischung aus wohlfeilen Schlagworten und gezielt eingesetzter Panikmache. Sein Gehalt entspricht ungefähr dem Gehalt einer Wunschvorstellung. Doch viele Amerikaner, vor allem die Weißen unter ihnen, sind verunsichert und dem Scharlatan erlegen. Wenn es Trump gelingt, in den nächsten Monaten  Nicht- und Erstwähler für sich zu gewinnen, dann könnte es eng werden für Hillary Clinton.